Samstag, 27. Juni 2026

Verdi - Rigoletto, 27.06.2026 - Hitzefrei

Die erste Hitzeperiode des Jahres erreichte am Premierentag des neuen Rigoletto ihren Höhepunkt: gegen 9 Uhr wurde die 30°C Marke überschritten, um 19 Uhr zum Aufführungsbeginn waren es fast 40°C. Zu warm für den Autor dieser Zeilen, als daß ein Genuß möglich gewesen wäre. Rigoletto war zudem erst im letzten Jahrzehnt zuletzt in Karlsruhe zu hören.
Falls jemand der Hitze trotzte und die Impressionen der Premiere in Worte fassen wollte - gerne als Kommentar! War es kühl genug im Zuschauerraum? 

10 Kommentare:

  1. Es war das Beste dieser Spielzeit!

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  2. Eine tolle Taratorkina als Gilda, Ysmaov als Herzog überzeugt, Lee als Rigoletto etwas zu undifferenziert, Losseau und Gorny stark. Die Inszenierung ist holzschnittartig, mehr Schauwert als Drama. Die Kühlung funktionierte

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  3. Die Inszenierung ist etwas provinziell, da sehr plakativ, als ob man ein Publikum erwartet, das von der Handlung überfordert ist. Ansonsten sehr düster und musikalisch und sängerisch überzeugend. Ich saß oben und hätte es gerne kühler gehabt.

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  4. Lieber Honigsammler, ich freue mich bereits auf Ihre Tiefenanalyse, denn es gibt einiges zu Hinterfragen. Rigoletto soll ein buckliger Hofnarr sein, hier ist er es nicht, die Ambivalenz seiner Figur ging für mich verloren, Lee sang auch für mich enfach nur laut und ohne Zwischentöne. Der Herzog ist viel zu unsympathisch und über die Figur der Gilda - ganz großartig gesungen von Anastasiya Taratorkina - als naives Dummchen bin ich mir nicht sclüssig. Willig hat nicht immer die Spannung halten können, Duett und Quartett hab ich schon fesselnder gehört.

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  5. Lieber Honigsammler,
    schade, dass Sie nicht dabei waren. Im Unterschied zu manchen hier vorliegenden Kommentaren fand ich die gestrige Rigoletto-Premiere sehr gut, die Staatskapelle in Hochform und die sängerischen Leistungen des Ensembles ausgezeichnet. Auch das Regiekonzept konnte weitgehend überzeugen. Auch in Anbetracht der meteorologischen Umstände ein toller Opernabend. Es kommt zwar selten vor, aber ich schließe mich der BNN-Rezension vollumfänglich an und rate dringend zum Besuch. In den ersten Reihen im Parkett war die Temperatur durchaus erträglich. Die Klimaanlage im Großen Haus funktionierte in diesem Bereich ausgezeichnet.

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  6. Es war ein umjubelter Abend, musikalisch auf Weltniveau. Inszenierung stört nicht und erzählt das Stück, mit einigen originellen Einfällen.

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  7. Die Temperatur fand ich erträglich, weniger die Inszenierung "in einfacher Sprache"- das Laster raucht Kette, der Herzog ist ein Monster (warum bloß wollen ihn die Frauen permanent retten?), Gilda im rosa Puppenkleid ist daheim in einem Plüschtierladen eingesperrt, und da eventuell jemand die Interaktion Herzog- Maddalena nicht kapieren könnte, braucht es zwei Paare als Doubles...
    Sänger und Orchester schlugen sich wacker - es gäbe ein paar Kleinigkeiten anzumerken, aber angesichts der extremen Bedingungen fände ich das unfair.

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  8. Die Gilda - Taratorkina - war toll. Der Rest? Brüllende, undifferenzierte Sänger, die überschätzt wurden. Die Inszenierung? Eine seltsame fast banale Deutung. Nun ja. Die Claqueure waren hingerissen. Ich war gelangweilt.

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  9. Die Klimaanlage läuft den ganzen Tag.Sie wird morgens angemacht und auch bei den Arbeiten auf der Bühne,die im Laufe des Tages anfallen,wird darauf geachtet,daß alle Türen nur für die erforderliche Zeit geöffnet sind.
    Ich kann nicht beurteilen,wie die Temperatur im Zuschauerraum war,aber es sollte gut erträglich gewesen sein,zumindest auf der Bühne war es angenehm (auf der Bühne ist es immer wärmer als im Zuschauerraum).
    Bei Ballett Vorstellungen spürt man auf der Bühne im Laufe der Vorstellung deutlich,wie es durch die Tänzerinnen/Tänzer wärmer wird,sollte aber auch da keine Auswirkung auf den Zuschauerraum haben.
    MfG

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  10. HERZLICHEN DANK für all Ihre Kommentare zur Rigoletto-Premiere!

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