Donnerstag, 7. Mai 2026

Vorschau auf die Spielzeit 2026/2027

Die Dramaturgie des Einkaufszettels
Auch unter Intendant Firmbach ist es bisher nicht gelungen, den dramaturgischen Qualitätsgedanken ausreichend zurückzubringen. Manche meinen, man sollte den Spartendirektoren keine Vorwürfe machen, denn es wird zukünftig noch schlimmer: langes und tiefes Lesen, Details verarbeiten und kreativ Verknüpfungen erstellen und dabei das große Ganze im Blick behalten - das fällt seit geraumer Zeit Schülern und Studenten immer schwerer und auch in den Theatern bemerkt man bereits seit Jahren eine grassierende Ideenlosigkeit und Überforderung. In dem seit 15 Jahren dahinsiechenden Karlsruher Schauspiel scheint man Stücke nur noch wie Einkaufszettel zu überfliegen, um dann das daraus zu machen, was man ständig daraus macht: den gleichen Einheitsbrei, den man als anspruchsloses Klienteltheater serviert. Da das Schauspiel außerhalb der eigenen Blase keine Relevanz beansprucht, wird der dadurch stattfindende Zuschauermißbrauch allerdings kaum noch thematisiert. Während Oper und Ballett zumindest die richtige Richtung suchen, ist es Firmbach nicht gelungen, das Schauspiel aus der Sackgasse zu manövrieren. Es gibt eine Möglichkeit sich Abhilfe aus der kreativen Krise zu schaffen, und dieser Zaubertrick fand auch Anwendung im dramaturgisch blassen Ballett Dracula: man gönnt dem Publikum ein Spektakel. Heute wurde nun das Programm für die Spielzeit 2026/2027 vorgestellt und selten hat der Autor dieser Zeilen mehr Desinteresse und weniger Vorfreude auf die kommende Saison bei anderen und sich selber verspürt als dieses Mal. Firmbach scheint sich als Status Quo Intendant über die nächsten Jahre retten zu wollen, zumindest scheint es keine Initiativen zu geben, die man dem Intendanten positiv anrechnen könnte. Er kann sich vordergründig mit dem Alibi der finanziellen Einsparungen aus der Schußlinie nehmen. Aber genug, hier die Vorschau:

OPER
Es gibt nächstes Jahr nicht genug Opernpremieren, um bspw. die sechs Termine des Opernpremiere-Abos zu bestücken. Da die im Preis erhöhten Händel-Opern im freien Verkauf sind, muß man eine Ballett-Premiere und das Musical in das Opernpremiere-Abo packen. So was passiert, wenn man beim Einsparen nicht das Publikum im Blick hat. Auch hier wird die Ausrede gelten: es ging halt nicht anders. 
Operndirektor Von Bernuth hat Korngolds Tote Stadt bereits 2023 in Oldenburg als Regisseur auf die Bühne gebracht, dort wie hier sind Bühne und Ausstattung von derselben Person: anscheinend eine  Übernahme und keine Neuinszenierung.
Der scheidende GMD Georg Fritzsch scheint sich Strauss' Arabella zum Abschied gewünscht zu haben und inszenieren wird Brigitte Fassbaender. Auch Konstantin Gorny wird eine Wunschrolle  bekommen: als Massenets Don Quichotte. Und man erfährt dieses Jahr frühzeitig, wer bei den Händel Festspielen singt! 

06.12.26 Korngold - Die tote Stadt
18.02.27 Händel - Faramondo
28.02.27 Händel - Floridante
04.04.27 Strauss - Arabella
15.05.27 Massenet - Don Quichotte
03.07.27 Puccini - Il Trittico 

Im Detail:

Die tote Stadt
Musikalische Leitung: Johannes Willig
Regie: Christoph von Bernuth
Bühne & Kostüme: Oliver Helf
Paul: Vincent Wolfsteiner, Marietta/Marie: Agneta Eichenholz, Frank: Kihun Yoon, Brigitta: Ann-Beth Solvang, Juliette: Sara De Franco, Lucienne: Marie-Sophie Janke / Melanie Lang, Victorin: Beomjin Angelo Kim, Fritz: Ks. Tomohiro Takada / Leonardo Lee
Premiere Sonntag, 6. Dezember 2025
Weitere Daten 10.12., 29.12.2026, 24.1., 5.2., 17.2., 20.3., 26.3., 8.4.2027

Faramondo
Musikalische Leitung: Attilio Cremonesi
Regie: Katharina Kastening
Bühne & Kostüme: Tilo Steffens
Faramondo: Valer Sabadus, Clotilde: Johanna Rosa Falkinger, Rosimonda: Ann-Beth Solvang  Adolfo: Maximiliano Danta, Gernando: Eric Jurenas, Teobaldo: Liangliang Zhao
Premiere Donnerstag, 18. Februar 2027
Weitere Daten 20.2., 21.2., 27.2., 4.3.2027

Floridante
Musikalische Leitung: Markellos Chryssicos
Regie: Max Emanuel Cencic
Bühne: Helmut Stürmer (†)
Bühnenfertigstellung & Kostüme: Corina Gramosteanu
Floridante: Max Emanuel Cencic, Rossane: Eva Zalenga, Elmira: Sonja Runje, Timante: Bruno de Sá, Oronte: Ks. Armin Kolarczyk, Coralbo: Yannis François, Deutsche Händel-Solisten, Eine Koproduktion mit dem Bayreuth Baroque Opera Festival
Premiere Sonntag, 28. Februar 2027
Weitere Daten 2.3., 5.3., 7.3.2027

Arabella
Musikalische Leitung: Georg Fritzsch
Regie: Brigitte Fassbaender
Bühne & Kostüme: Dietrich von Grebmer
Arabella: Irina Simmes, Zdenka: Anastasiya Taratorkina, Graf Waldner: Friedemann Röhlig, Adelaide: Ks. Barbara Dobrzanska / Melanie Lang, Mandryka: Ks. Tomohiro Takada, Matteo: Mirko Roschkowski, Graf Elemer: Ks. Matthias Wohlbrecht, Graf Dominik: Oğulcan Yılmaz, Fiakermilli: Martha Eason
Premiere Sonntag, 4. April 2027
Weitere Daten 9.4., 15.4., 16.5., 19.5., 19.6., 24.6., 6.7.2027

Don Quichotte
Musikalische Leitung: Jac van Steen
Regie: Matthias Piro
Bühne & Kostüme: Lisa Moro
Video: Janic Bebi
Don Quichotte: Ks. Konstantin Gorny, Sancho Pansa: Kihun Yoon, Dulcinée: Katia Ledoux, Pedro: Ralitsa Ralinova, Garcias: Ann-Beth Solvang, Rodriguez: Beomjin Angelo Kim
Premiere Samstag, 15. Mai 2027
Weitere Daten 23.5., 25.5., 4.6., 12.6., 8.7., 22.7.2027

Il Trittico
Musikalische Leitung: Johannes Willig
Regie, Bühne & Kostüme: Hinrich Horstkotte
Il Tabarro: Giorgetta: Ks. Barbara Dobrzanska, Michele: Leonardo Lee, Luigi: Kyungho Kim,
Suor Angelica: Suor Angelica: Ks. Ina Schlingensiepen, La Zia Principessa: Melanie Lang
Gianni Schicchi: Gianni Schicchi: Ks. Armin Kolarczyk / Ks. Tomohiro Takada, Lauretta: Anastasiya Taratorkina, Zita: Christina Niessen, Rinuccio: Beomjin Angelo Kim, Nella: Sara De Franco, Simone: Liangliang Zhao, Marco: Oğulcan Yılmaz, Ciesca: Marie-Sophie Janke
Premiere Samstag, 3. Juli 2027
Weitere Daten 9.7., 18.7., 21.7., 23.7.2027

Wiederaufnahmen:
20.9.26 Rigoletto
18.10.26 The Wreckers
12.12.26 Hänsel und Gretel
07.01.27 La Traviata
15.01.27 Les Boréades
30.01.27 Lohengrin
23.04.27 Breaking the Waves
20.05.27 Die Fledermaus


MUSICAL

Sunset Boulevard
Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz
Regie: Tobias Ribitzki
Bühne & Kostüme: Stefan Rieckhoff
Norma Desmond: Vasiliki Roussi, Joe Gillis: Filippo Strocchi, Betty Schaefer: Irina Simmes / Sara De Franco
Premiere Sonntag, 4. Oktober 2026
Weitere Daten 9.10., 25.10., 8.11., 22.11., 3.12., 16.12., 31.12.2026, 23.1., 17.4., 6.5., 21.5., 26.5., 15.6., 26.6., 4.7.2027


BALLETT
Intendant Firmbach spart an den falschen Stellen, auch im Ballett gibt es nur zwei der drei üblichen Premieren im Großen Haus. 
Es gibt endlich die erste abendfüllende Choreografie von Kristina Paulin und zwar mit einem Ballett, das man auch in den letzten Jahrzehnten nicht in Karlsruhe erleben konnte: Cinderella.

31.10.26 Prokofjew - Cinderella 
24.04.27 Black Lights – Ballettabend mit Choreografien von Raimondo Rebeck (UA)
18.06.27 Made in KA – Junge Choreografien aus Karlsruhe (UA) 

Wiederaufnahmen:
26.09.26 Statements
24.11.26 Das Mädchen & Der Nussknacker
29.01.27 Dracula
07.07.27 La Dolce Vita


SCHAUSPIEL
Interessiert sich noch jemand außer den Durchschnittsspießer*etten für dieses abgedroschene Klienteltheater?

03.10.2026 Ernst Bloch - Das Prinzip Hoffnung
06.11.2026 Heiner Müller - Macbeth
15.01.2027 Zak Zarafshan - The boys are kissing
13.02.2027 Anton Tschechow - Drei Schwestern
20.03.2027 Tuğsal Moğul - Deutsches Krankes Haus
05.6.2027 Albee - Wer hat Angst vor Virginia Woolf


KONZERT
GMD Fritzsch hat u.a drei Amtsvorgänger und eine frühere Karlsruher Dirigentin eingeladen - Christof Prick (GMD 1977-1986), Kazushi Ono (GMD 1996-2002) und Justin Brown (GMD 2008-2020), sowie Yura Yang - und verabschiedet sich als GMD mit Bruckners 
8. Symphonie

1. Symphoniekonzert
Richard Strauss - Symphonische Fantasie aus Die Frau ohne Schatten
Richard Strauss - Vier letzte Lieder
Antonín Dvořák - Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95
Dirigent Georg Fritzsch
Sopran Golda Schultz
27./28.09.2026

2. Symphoniekonzert
Beethoven - Ouvertüre Nr. 3 zur Oper „Leonore“
Mozart - Sinfonia concertante Es-Dur KV 364
Berlioz - Symphonie fantastique op. 14
Dirigent Christof Prick
Violine Masae Kobayashi
Viola Franziska Dürr
08./09.11.2026

3. Symphoniekonzert
Sofia Gubaidulina - Märchenpoem für Orchester
Reinhold Glière - Konzert für Horn B-Dur op. 91
Tschaikowsky - Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64
Dirigent John Fiore
Horn Stefan Dohr
13./14.12.2026

4. Symphoniekonzert
Mozart - Konzert für Violine D-Dur KV 218
Mahler - Symphonie Nr. 5 cis-Moll
Dirigent Kazushi Ono
Violine Jacques Forestier
10./11.01.2027

5. Symphoniekonzert
Franz Liszt - Prometheus, Sinfonische Dichtung Nr. 5
Hermann Levi - Klavierkonzert a-Moll op. 1
Amy Beach - Symphonie e-Moll op. 32 The Gaelic
Dirigent Johannes Willig
Klavier Oliver Triendl
07./08.03.2027

6. Symphoniekonzert
Mendelssohn Bartholdy - Musik zu Shakespeares Sommernachtstraum op. 61 (Auswahl)
Henri Tomasi - Konzert für Saxophon
Schumann - Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 Frühlingssymphonie
Dirigentin Yura Yang
Saxophon Dmitry Pinchuk
18./19.04.2027

7. Symphoniekonzert
Im Rahmen von Und jetzt! Wochen der Nachhaltigkeit 2027
Ralph Vaughan Williams - Symphonie Nr. 7 Sinfonia antartica
Daniel Michael Kaiser - Antarctic Air: Melting Mirror (UA)
Dirigent Jonathan Stockhammer
Frauenchor der Hochschule für Musik Karlsruhe
06./07.06.2027

8. Symphoniekonzert
Anton Bruckner - Symphonie Nr. 8 c-Moll
Dirigent Georg Fritzsch
11./12.07.2027


1. Sonderkonzert – Jubiläumskonzert
150 Jahre 1. Symphonie von Johannes Brahms – Wiederholung des Karlsruher Konzerts vom 4. November 1876. Werke von Brahms, Beethoven, Volkmann u.a.
Dirigent & Klavier Justin Brown
14.11.2026

2. Sonderkonzert – Festkonzert
Im Rahmen der 49. Internationalen Händel-Festspiele Karlsruhe
06.03.2027

3. Sonderkonzert
Ludwig van Beethoven zum 200. Todestag – u.a. Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Dirigent Georg Fritzsch
10.04.2027, Schwarzwaldhalle

4. Sonderkonzert – A Night at the Oscars
Filmmusik aus Jenseits von Afrika, Robin Hood, Der Pate II, E.T., Der weiße Hai, Dune u.a.
Dirigent Daniel Carlberg
29.05.2027

5. Sonderkonzert
Felix Mendelssohn Bartholdy – „Jauchzet dem Herrn“ / „Verleih uns Frieden“ 
Anton Bruckner – Symphonie Nr. 8 c-Moll
Dirigent Georg Fritzsch
16.07.2027, Kirche St. Bernhard, Karlsruhe

10 Kommentare:

  1. Dieser Beitrag trifft exakt den Zustand dieses Theaters. Bravo!
    Ich wünschte mir sogar eine weitere, mutigeren Wiederholung Ihrer früheren Feststellung, der falsche Intentand Teil 2.
    Peter Spuhler war umstritten, vielleicht auch nicht der richtige, aber mindestens doppelt soviel engagiert wie die jetzige Leitung.
    Es ist eine Tragödie für mich, das dieses wirklich renommierte, absolut potentere Staatstheater sich selbst in den Abgrund manövriert.
    Kopf hoch, wir hatten gute Zeiten!



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    1. Honigsammler11 Mai, 2026 14:42

      Vielen Dank für Ihren Kommentar, und tatsächlich sammle ich schon Argumente für einen "falschen Intendanten", denn Engagement kann ich nur teilweise erkennen. Firmbach kann sich allerdings stets auf Einsparungen und die politischen Forderungen zur Einsparung berufen, die ihm den Handlungspielraum nehmen. Ob das stimmt, läßt sich aktuell nicht überprüfen. Die falschen Wertigkeiten beim Sparen scheinen auf politische Fehlentscheidungen hinzudeuten, der Intendant könnte schlicht nur deren Verrichtungsgehilfe sein, der nicht widerspricht und die nächsten Jahre komfortabel absitzt.

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  2. Lieber Honigsammler,

    wie stets äußere ich mich ausschließlich zur Oper, aber so ganz kann ich Ihre Kritik nicht nachvollziehen. Mir scheint fast, als wollte man - zumindest von der Spielplangestaltung her - zu sehr auf Nummer Sicher gehen. Ich wehre mich sicher nicht gegen die "Arabella" oder "Die tote Stadt", auch wenn letztere in den letzteren Jahren landauf, landab bereits gespielt wurde (und für beide Hauptpartien wohl Gäste engagiert werden müssen) und mit "Lohengrin" und "Wreckers" zwei große Brocken wiederaufgenommen werden - aber wenn das Haus gut verkauft ist, dann ist das gewiss kein Schaden. Und ja, sicher wäre es schön, wenn mal wieder Mozart oder slawisches Repertoire (jenseits des "Eugen Onegin") zu sehen wäre, aber es muss eben gespart werden. Und da habe ich lieber eine Produktion weniger, wenn die verbleibenden gut gemacht sind - zudem keiner von uns weiß, wie gut die szenische Umsetzung der Werke nun sein wird.

    Was übrigens auch fehlt: moderne Oper. Ich war am Wochenende in Brüssel, wo man Iain Bells "Medusa" (mit Konstantin Gorny als Poseidon) auf radikalfeministische Weise, aber eben ohne banale Aktualisierung zur Uraufführung brachte. Und das Haus war voll, Schwundquote nach der Pause gen Null tendierend. Es geht also.

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    1. Honigsammler11 Mai, 2026 14:58

      Vielen Dank für Ihren Kommentar! Die Oper ist bei mir nicht Ausgang zentralen Unmuts. Man bringt 6 Premieren und 8 Wiederaufnahmen - nicht gerade prickelnd, diese Spielzeit waren es 8 + 8. Bei Oper und Ballett zu sparen, ist m.E. eine Fehlentscheidung.
      Das Programm ist Geschmacksache, diese Saison hatte Rameau, Mazzoli, Poulenc, Britten und Bellini. In der kommenden Spielzeit sind Händel, Strauss und Massenet meine Favoriten, Die Tote Stadt und Trittico hätte ich nicht schon wieder benötigt, aber egal.

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    2. Tja, das Schauspiel - das habe ich abgeschrieben, Stichwort sunken cost-fallacy.

      Nun wird das (wegen Gästen und Sujet sicher nicht billige) Musical eben bei den Opern mitgerechnet, so schlimm finde ich das nicht. "Sunset Boulevard" ist mein "guilty pleasure", aber wer Glenn Close, Betty Buckley und Petula Clark in der Hauptrolle erleben durfte, ist für alle Zeiten verdorben.

      Wenn man bedenkt, dass die beiden Händel-Produktionen eigentlich nur innerhalb von zwei Wochen zu sehen sein werden, ist die Ausbeute hinsichtlich Neuproduktionen auf den zweiten Blick dann vielleicht doch dürftig, da haben Sie recht. Andererseits kocht Mannheim nächste Saison auch mit weit weniger Wasser. Auf die "Tote Stadt" freue ich mich, auch wenn ich sie letzte Saison dreimal (München, Zürich, Mainz) hatte. "Trittico" könnte schön werden, "Arabella" ist meistens schwer erträglich, da hätte gerade dieser scheidende GMD sich ein anderes, aktuelleres Werk ("Friedenstag"?) wünschen können.

      Frankfurt liegt ja nicht aus der Welt.

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    3. Honigsammler12 Mai, 2026 16:41

      Vielen Dank Herr Kaspar, sunk-costs-fallacy kannte ich unverständlicherweise nicht, das ist ja quasi das Stichwort einer aktuellen Ära.
      Oh wow! Wo haben Sie denn die verschiedenen Sunset Boulevards gesehen? In London und am Broadway? Daß Glenn Close auch singen konnte, hab ich gerade erst auf youtube entdeckt.

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    4. Gesehen habe ich sie in London, New York und Niedernhausen (bei Frankfurt; mit Helen Schneider und später auch Daniela Ziegler). Es war die identische Produktion, diese Mega-Musicals wurden ja weltweit geklont aufgeführt. Glenn Close besaß sicher keine klassische Broadway-Röhre, aber sie hat der Rolle einen weit berechnenderen Anstrich als ihre Kolleginnen gegeben.

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  3. Honigsammler11 Mai, 2026 16:13

    @anonym: Vielen Dank für die Infos!

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  4. "auch im Ballett gibt es nur zwei der drei üblichen Premieren im Großen Haus" - auch in den Jahren von Birgit Keil gab es im großen Haus fast immer "nur" zwei Premieren (einmal mit Orchester, einmal mit Musik aus der Konserve)

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    1. Vielen Dank für den Hinweis, zuletzt habe ich im Abo für drei Vorstellungen gezahlt, nächstes Jahr spare ich Geld, da ich Cinderella im Opern-Abo habe. Aber es stimmt, es gibt auch Jahre mit zwei Premieren und mit Dracula und Cinderella hat man zwei große Produktionen mit Live-Musik.

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