Sonntag, 25. Januar 2026

Poulenc - Dialogues des Carmélites, 24.01.2026

Das Mysterium des Glaubens 
Was wäre das Christentum ohne seine Märtyrer? Die Handlung von Francis Poulencs (*1899 †1963) 1957 uraufgeführten Oper Dialog der Karmeliterinnen basiert auf der 1931 erschienen Novelle Die Letzte am Schafott der fast vergessenen deutschen Schriftstellerin Gertrud von le Fort (*1876 †1971), die wiederum auf wahren Begebenheiten beruht:  Am 17. Juli 1794 wurden während der brutalsten Phase der französischen Revolution 16 Nonnen des Karmeliterinnen-Ordens in Paris durch die Guillotine hingerichtet, weil sie sich geweigert hatten, ihr Ordensgelübde zu brechen. Doch die Verfolgung von Christen ist kein Relikt vergangener Zeiten. Christen sind die weltweit am meisten bedrängte Glaubensgemeinschaft. Der Blutzoll ist hoch, doch die aktuellen Märtyrer- und Leidensgeschichten bleiben unerzählt. Auch in Europa gibt es Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen, das Ausmaß antichristlicher Straftaten - Kirchenvandalismus, Brandstiftung und körperliche Gewalt gegen Priester - nimmt zu.  Auch sonst fällt auf, daß Weihnachtsmärkte ebenso wie jüdische Feste potentielle Angriffsziele geworden sind, die mit hohem Aufwand geschützt werden müssen. Der Haß auf das Christentum und die Christenverfolgung erfolgen oft unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Von vielen Medien wird die religiöse Dimension von Konflikten heruntergespielt oder ignoriert; Man schaut gerne weg, um nicht verstehen zu müssen, wo die Realität nicht zum eigenen Wunschbild paßt.
Gestern gab es nun in Karlsruhe die Premiere eines Dialogs der Karmeliterinnen, die zu viel im Ungefähren beließ und die Handlung in eine nicht weiter ausgedeutete sozialistische Diktatur verlegt. Weil es der Regie nicht gelingt, ein überzeugendes Innen zu inszenieren, erfindet sie uninspiriert ein belangloses und nicht überzeugendes Außen hinzu, das der Oper nicht gut tut. Viele spannenden Momente verpuffen ideenlos. Dazu kommen uninspirierte Kostüme und eine unattraktive Bühne. Es ist den Sängerinnen und Musikern zu verdanken, daß diese wunderschöne Oper zumindest eine minimale Wirkung erzielte. Der Applaus war schnell endend wollend.

Worum geht es?
Die Oper spielt während der Französischen Revolution und erzählt die Geschichte der jungen religiösen Adligen Blanche de la Force, die ins Karmeliterinnenkloster von Compiègne eintritt. Ob Blanche mehr Furcht vor dem Leben oder vor dem Tod hat, ist diskutabel. Sie sucht Geborgenheit und eine transzendente Zuflucht vor der Immanenz. Im Kloster wächst sie im geistlichen Alltag mit den Schwestern, während die Revolution das Kloster immer stärker bedroht und schließlich alle Nonnen in den Märtyrertod führt.​ Im 1. Akt bittet Blanche ihren Vater, ins Kloster eintreten zu dürfen. Im Karmel wird sie aufgenommen, lernt die Novizin Constance kennen und erlebt den qualvollen Tod der alten Priorin Madame de Croissy, deren angstvoller Sterbekampf Blanche verunsichert.​ Im 2. Akt verschärft sich draußen die Revolution, die neue Priorin Madame Lidoine übernimmt die Leitung und mahnt die Schwestern zur inneren Festigkeit. Blanches Bruder erscheint, um sie zur Flucht zu überreden, doch Blanche entscheidet sich zunächst fürs Bleiben, bis eine aufgebrachte Menge in das Kloster eindringt und die Auflösung des Ordens verfügt.​ Im 3. Akt drängt Mère Marie in Abwesenheit der Priorin auf ein geheimes Gelübde zum Märtyrertod, dem nach einer zunächst unklaren Gegenstimme schließlich alle zustimmen; Blanche gerät in Panik und flieht in ihr inzwischen leerstehendes elterliches Haus. Während ihre Mitschwestern verhaftet und zum Tode verurteilt werden, ringt Blanche noch mit sich, bis sie sich am Tag der Hinrichtung durch die Menge drängt, sich zu den Salve Regina singenden Karmeliterinnen stellt und gemeinsam mit ihnen - als Letzte am Schafott - unter der Guillotine stirbt.

Historisches
Am 14. Juli 1789 beginnt die Französische Revolution mit dem Sturm auf die Bastille in Paris. Die Novizin Constance hätte am 15. Dezember 1789 ihr Ordensgelöbnis ablegen sollen, doch durch ein Dekret der Nationalversammlung wurden religiöse Zeremonien untersagt. Im November 1789 werden die Besitztümer der Kirche in Frankreich säkularisiert, im Februar 1790 werden kontemplative Orden verboten. Beamte wurden entsendet, um eine Inventur der Klostergüter vorzunehmen. Bis 1792 werden zahlreiche Dekrete gegen die Kirche erlassen, die Besitztümer der Klöster wurden beschlagnahmt, der Konvent aufgelöst, die Schwestern gezwungen, den Karmel zu verlassen und weltliche Kleidung zu tragen. Es wurde ihnen verboten, offen als Gemeinschaft zu leben, dennoch trafen sie sich zwei Jahre lang heimlich, um Gottesdienste abzuhalten. Im Januar 1793 wird Ludwig der XVI. guillotiniert. Im Juni 1794 werden die Karmeliterinnen verhaftet und nach Paris deportiert. Vor dem Revolutionstribunal werden sie konterrevolutionärer Versammlungen schuldig gesprochen und am 17. Juli unter der Guillotine enthauptet. Schwester Constance, die jüngste der 16 Karmeliterinnen, soll die erste gewesen sein. Nur elf Tage später endete die Schreckensherrschaft des Wohlfahrtsausschußes: Maximilien de Robespierre wurde am 28. Juli 1794 hingerichtet. Die staatliche "Justiz" soll bis zu 40.000 Hinrichtungen veranlaßt haben.

Was ist zu beachten?
Der titelgebende Dialog bezieht sich einerseits ganz konkret auf die vielen Gesprächsszenen zwischen den Figuren, andererseits auf den inneren geistlichen Dialog der Selbstprüfung der Karmelitinnen mit Gott angesichts von Angst, Tod und Glauben. Gemeint ist also sowohl der äußere Austausch der Nonnen untereinander wie auch ihr inneres Ringen um Mut und Märtyrertum in der Krise der Revolution.​ Die Oper ist in eine Reihe von Begegnungen und Gesprächen gegliedert: zwischen Blanche und ihrer Familie, zwischen der sterbenden Priorin und den Nonnen, zwischen Blanche, Constance, Mère Marie und der neuen Priorin. Diese Szenen sind weniger durch große Arien als durch psychologisch dichte Wortwechsel geprägt, in denen die Schwestern ihre Zweifel, Überzeugungen und Entscheidungen aushandeln.​ Im Zentrum der Gespräche stehen der persönliche Glaube und die Frage nach Gottes Nähe oder Abwesenheit im Leiden. Die Nonnen verhandeln in ihren Dialogen, wie sie mit Furcht, Berufung, Gewissensentscheidungen und der Möglichkeit des Martyriums umgehen, so daß der Titel auch den inneren Dialog der Seele mit Gott und mit sich selbst bezeichnet.​ Die Abfolge dieser Dialoge macht die Oper zu einer Art dramatischer Meditation über Glauben und Angst. Durch den Dialog stellen die Figuren ihre eigenen Positionen ständig in Frage. Das Dialogische steht im Mittelpunkt und damit auch die Figurenentwicklung. Die Karlsruher Inszenierung scheitert daran, aus dieser Konstellation einen tragfähigen Spannungsbogen zu bauen.

Was ist zu sehen?
Kann man Ort und Zeitpunkt dieser Oper anders festlegen? Vom wem werden die Nonnen hingerichtet, wenn nicht von Robespierres Wohlfahrtsausschuß? Die Regie verändert manches an der Handlung ungeschickt und unidiomatisch ab. Die neue Karlsruher Inszenierung scheint zur Entstehungsgeschichte der Oper zu spielen, neben dem zeitlosen schwarzen Nonnengewand mit Schleier über der weißen Haube sieht man Kostüme aus der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts. Die wenig interessanten bzw. aussagefähigen Kostüme lassen allerdings vieles im Ungefähren. Zentrales Element der Drehbühne ist kein Kloster, sondern ein Gerichtssaal, die Rückseite und Außenseiten werden als beengter Platz genutzt. Das Wort Égalité, eine der drei Parolen der französischen Revolution, ist zu sehen, wobei Gleichheit hier nur aus religiöser Sicht Sinn ergibt: bei Gott gibt es biblisch kein Ansehen der Person, alle sind in Christus eins. 
Das, was das Kloster sein soll, wird durch ein häusernes Metallgestänge angedeutet, das unmotiviert im 1. Akt im Gerichtssaal steht. Die Nonnen sind von Anfang an nie allein, selbst in den Szenen vor der Revolution hat eine Stasi bereits die Kontrolle und überwacht den Konvent. Der Sänger des Hausdieners spielt auch die Rolle des Kerkermeisters und des Arztes, der hier der sterbenden Priorin nicht nur nicht hilft, sondern ihr amüsiert beim qualvollen Tod zuschaut und Medikamente verweigert. Daß dann noch eine Nonne mit einem Kissen die sterbende Priorin erstickt, um ihr zu einem schnelleren Tod zu verhelfen, ist eine geschmacklose Entgleisung, mit der man dem Teil des Publikums, das auch aus religiösen Gründen die Vorstellung dieser in gewisser Weise katholischen Oper besuchte, den Mittelfinger entgegenstreckt. Intendant Firmbach und Operndirektor von Bernuth scheinen den Beweis antreten zu wollen, daß sie ihr Pulver bereits verschossen haben und ihnen nur noch die Publikumsbeleidigung bleibt, um Aufmerksamkeit zu erzielen. 
Wenig geschickt ist auch Blanches Familie dargestellt. Man erfindet einen gleichgültigen Vater und einen unsympathischen Bruder - das paßt zwar nicht zu Libretto und Musik, bietet aber im Programmheft Platz für die unterbelichtete Aussage, daß Blanche nicht aus tiefer Religiosität ins Kloster geht, sondern um sich einer "patriarchalen Welt" zu entziehen.  Ach herrjeminechen, wenn es doch nur so banal wäre, wie es die unterkomplexe Karlsruher Dramaturgie sich zusammenreimt. Für ein bißchen Qualitätskontrolle in den Programmheften sollte es trotz Einsparungen am Theater doch noch reichen?!? 
Durch die hinzuerfundene Außenwelt bleibt die Figurencharakterisierung im Hintergrund. Immer wieder werden musikalische Zuspitzungen von belanglosen, überflüssigen Szenen begleitet, die ein Außen statt ein Innen zeigen. Auch die Szenenwechsel und Übergänge wirken oft holprig, als ob man irgendetwas finden mußte, um eine Regie vorzutäuschen. Gegen Ende läuft manches Sinnlose ins Leere und man kann sich auf die finale Zuspitzung konzentrieren, die ordentlich inszeniert ist. Zur Pause hatten schon manche sarkastischen Zuschauer die Befürchtung, daß die Nonnen ins Patriarchat zwangsrückverheiratet werden, statt zu sterben. Doch man gönnt ihnen dann doch ein werkgerechtes Entkommen aus dieser zähen Inszenierung.

Was ist zu hören?
Es ist bemerkenswert, was die Badische Staatskapelle unter Johannes Willig im Orchestergraben musiziert. Die Oper besteht aus drei Akten zu jeweils vier Szenen, die Szenen 2, 3, 4, 7, 8, 10  und 12 beginnen mit einem kurzen Orchestervorspiel. Dazu gibt es orchestrale Zwischenspiele nach der 5., 6,  9., 10. und 11 Szene. Das äußere (szenisch fehlende) Revolutionsgeschehen im 2. und 3. Akt wird bspw. durch diese Zwischenspiele dargestellt. Das Orchester zeichnet überwiegend eine dunkle, ängstliche und spannungsreiche Grundstimmung, herb und hochdramatisch. Melancholie und Ernst prägen viele Zwischenspiele und Begleitungen, oft in gedämpften Farben und tieferen Lagen, kontrastierende Momente sind  geprägt von Einkehr. Die sakrale Ruhe und gottesgläubige Gelassenheit in den Karmel‑Szenen ging dabei gestern in dramatischen Fokus ein wenig verloren. Besonders gelang gestern das Schlußbild mit einem hochbeeindruckenden orchestralen Vorspiel. Im Salve Regina Finale mischte das Orchester schlichte Klänge mit einem Gefühl von Resignation und innerem Frieden; Poulenc nannte diesen Schluss selbst von Einfachheit, Resignation und Frieden geprägt - und das hörte man gestern, begleitet von schneidend harten Fallbeilgeräuschen.  Im Ganzen ein Abend zum Zu- und Wiederhören. Bravo!

Poulenc selber hat darauf hingewiesen, daß er die fünf großen weiblichen Rollen für klar umrissene Stimmfächer komponiert hat: Blanche ist ein lyrisch-dramatischer Sopran (angelehnt an Massenets Thaïs), Constance ein  beweglicher Sopran (Zerlina), die alte Priorin Madame de Croissy ist ein dramatischer Mezzosopran (Amneris), die neue Priorin Madame Lidoine entspricht einer edlen Desdemona und Mère Marie ist eine ambivalente Kundry. Für die Rolle der Blanche hat man zwei Gastsängerinnen engagiert. Die in Karlsruhe aus Rinaldo bekannte Suzannne Jerosme (die gestern im Publikum saß) und für die gestrige Premiere Tara Erraught. Sie durchläuft den Weg von der Flucht vor der Angst hin zur bewußten Hingabe im Tod bravourös, ihre Stimme überzeugt sowohl mit lyrischer Innigkeit als auch dramatischen Aufschwüngen, Zweifel und Entschlossenheit. Anastasiya Taratorkina stellt die junge, lebensfrohe Novizin Constance dar, die Blanche freundschaftlich zugewandt ist und früh voraussagt, daß die beiden am selben Tag jung sterben werden. Taratorkina läßt mit hellen, beweglichen Phrasen, unbeschwerten Parlandos sowie mit plaudernder Melodik aufhorchen und verleiht ihrer Figur einen fast mädchenhaften Ausdruck über der düsteren Situation. Melanie Lang gelingt es als Madame de Croissy einen schweren, angstvollen Tod intensiv darzustellen. Der Wechsel von autoritativen, schweren, düsteren Linien und schneidenden Ausbrüchen sowie die letzten verzweifelten Ausrufe, in denen sie ihre eigene Todesangst gesteht, meistert sie bravourös. Erneut eine bemerkenswerte darstellerische Leistung! Die neue Priorin Madame Lidoine ist bei der immer eindrucksvollen Ann-Beth Solvang bestens aufgehoben. Ihr erster Auftritt im zweiten Akt - die Ansprache an die Schwestern als neue Priorin - singt sie mit ruhigen, gebetsartig geführten Linien und die großen Bögen ihrer Ermutigungsworte klingen wie ein lyrischer Ruhepol. Dorothea Spilger stellt eine strenge, entschlossene Mère Marie dar, die stark auf das Märtyrergelübde drängt und (auch historisch) als Einzige von der eigentlichen Hinrichtung verschont bleibt. 

Die kleineren männlichen Rollen sind tadellos besetzt: Armin Kolarczyk als Marquis de la Force und Brett Sprague als dessen Sohn, der leider denkbar unsympathisch wirken soll, sowie Klaus Schneider als Beichtvater des Karmel und Don Lee und Doru Cepreaga als Volkskommissare und der sehr präsente Christian Noel Bauer in drei Rollen.

Fazit: Ein BRAVO an Sänger und Musiker! Eine Oper zum Anhören, aber nicht zum Zusehen. Falls im aktuellen Tarifstreit Vorstellungen nur konzertant aufgeführt werden können, dann kann man die Gewerkschaft nur inständig bitten, diese Oper zu bestreiken.

Komplette Abschweifung: Das verblaßte Wunder
Gibt es buchstäblich etwas Wundervolleres als die Geschichte des Christentums? Sieben Wochen nachdem Jesus' Grab leer aufgefunden wurde, versammelten sich "alle, die zu Jesus gehörten, wieder beieinander an einem Ort" (Apg 2,1), feierten das erste Pfingstfest und bildeten nicht nur die erste christliche Gemeinschaft, sondern bewirkten damit auch, daß seit fast 2000 Jahren an jedem Sonntag der Auferstehung gedacht wird. Drei Jahrhunderte lang wird die gute Nachricht verbreitet und trotz vieler Widerstände, Fährnisse und Pogrome in die Welt getragen. Stephanus -Diakon der Jerusalemer Urgemeinde- gilt als erster Märtyrer, dessen Steinigung in der Apostelgeschichte als frühester Bericht der Verfolgung von Christen überliefert ist. Petrus und Paulus starben einen gewaltsamen Tod in Rom unter Nero, zahllose andere folgten und gewannen für das Christentum steigende Reputation. Jakobus, der Bruder Jesu, dessen Hinrichtung der jüdische Historiker Flavius Josephus erwähnt, ist einer der ersten außerbiblisch belegten Märtyrer. Perpetua und ihre Sklavin Felicitas (†203 in Karthago) sind die ersten christlichen Märtyrerinnen, deren Schicksal zuverlässig bezeugt ist. Konstantin gewährte schließlich den Christen nach blutigen Jahrhunderten der Verfolgung 313 Religionsfreiheit, schaffte die Kreuzigung ab, favorisierte das Christentum und ließ mit der Lateranbasilika in Rom die erste offizielle Kirche des Christentums bauen. Noch heute profitiert man von einem Edikt, das Konstantin 321 erließ, in dem er den Sonntag als arbeitsfreien Tag für Christen festlegte. 325 berief Konstantin das erste Konzil der Kirche in Nicäa ein, wo ein gemeinsames Glaubensbekenntnis verfaßt wurde. In Trier entstand bereits um 340 die erste Kirche auf deutschem Boden. Das heidnische römische Weltreich war besiegt(!), und nur 65 Jahre später verweigerte bereits Bischof Ambrosius in Mailand Kaiser Theodosius so lange den Zutritt zur Kirche, bis er seine Sünden bereute. Ambrosius' Schüler Augustinus starb 430 und hinterließ das bedeutendste theologische Werk der Spätantike, das die Kirche entscheidend prägte. Zu dieser Zeit begann auch Patrick Irland friedlich, ohne einen einzigen Märtyrer, zu bekehren. 499 ließ sich der Merowinger Chlodwig von Bischof Remigius in Reims taufen.

Von Anfang an lebte das Christentum nicht nur vom Ausbreiten nach außen, sondern auch von der Erneuerung nach innen: Mönchsbewegungen, Reformorden, Bußprediger und Mystiker stellten die Kirche immer wieder vor die Frage, ob sie ihrem eigenen Evangelium noch treu ist. So ist die Geschichte des Christentums zugleich eine Geschichte der Bekehrung – nicht nur der Völker, sondern auch der Christen selbst. 529 gründete Benedikt von Nursia die Abtei Montecassino und begründete das geregelte Leben in Ordensgemeinschaften, das an der Schwelle zum Mittelalter entscheidenden Einfluß gewann und eine erste demokratische Entscheidung festlegte: der Abt eines Klosters wird gewählt. 599 landen erstmals irische Mönche, darunter Columban und Gallus, in der Bretagne, und zwar im heutigen St. Coulomb, und begannen, Heiden in Europa zu missionieren. Über ein Jahrhundert später begann der Benediktinermönch Bonifatius, Germanenstämme zu bekehren.

Siedlungen, Klöster und Kirchen wurden gegründet, Spitäler und kirchliche Armenfürsorge legten frühe Grundlagen für Krankenhäuser, Wohlfahrt und organisierte Nächstenliebe. Monasterien wurden Hauptträger von Bildung, Schriftproduktion und Buchkultur; sie kopieren und bewahren biblische, liturgische und klassische Texte. Aus den Klöstern gingen Schulen hervor, aus Kathedralschulen wurden später die ersten Universitäten. Dort verband sich der Glaube an einen vernünftigen Schöpfer mit der Überzeugung, dass die Welt erkennbar und ordnungshaft ist – eine Voraussetzung für systematische Wissenschaft. Die Nutzung von Wind- und Wasserkraft verbreiteten sich, tausende Mühlen wurden gebaut, die Agrarrevolution der Dreifelderwirtschaft erhöhte die Nahrungsmittelproduktion und ermöglichte ein starkes Bevölkerungswachstum und das Entstehen von Städten.

Christliche Vorstellungen von der unveräußerlichen Würde jeder Person haben wesentlich zur Idee der Menschenrechte, der Würde der Person und sozialen Gerechtigkeit beigetragen. Die 680 gestorbene Gattin Bathilde des Frankenkönigs Chlodwig II. wurde von Papst Nikolaus I. im neunten Jahrhundert heilig gesprochen, denn sie galt als mildtätig, kümmerte sich um Kranke und Arme und kaufte Sklaven, um ihnen die Freiheit zu schenken. Keine andere Religion hat sich so früh und so aktiv für die Abschaffung des Menschenhandels eingesetzt. Christliche Akteure traten immer wieder gegen den Verkauf von Sklaven auf und kauften Gefangene frei. Ab der Neuzeit spielten christlich motivierte Bewegungen eine entscheidende Rolle in der Abschaffung des atlantischen Sklavenhandels und der Sklaverei. Das Christentum prägte in Europa vor allem die Entwicklung gemeinsamer Werte, Institutionen und Bildungsstrukturen geprägt.

Ein neuer Feind trat auf. Im Jahr 732 wurde der moslemische Vormarsch bei Tours und Poitiers durch Karl Martell gestoppt. Rund 1000 Jahre lang wehrte sich Europa gegen islamische Eroberung und Kolonisation, erst 1492 wurde die Besetzung Spaniens beendet. An der Ostflanke verteidigte Johann Hunyadi 1456 Belgrad, am 07. Oktober 1571 siegte Europa in der Seeschlacht von Lepanto. Die Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 beendete die zweite Wiener Türkenbelagerung. Die Schlacht bei Zenta am 11. September 1697 leitete das Ende der muselmanischen Eroberungskriege ein. Über fast fünf Jahrhunderte noch bis ins 19. Jahrhundert wurden Europäer - das "Weiße Gold" - in den islamischen Herrschaftsgebieten versklavt - Mozarts Entführung aus dem Serail kann davon Arien singen.

Ab 796 läßt Karl der Große in Aachen eine Pfalzkapelle bauen, in Lorsch kann man heute noch die spätkarolingische, um 900 errichtete Torhalle des Klosters besichtigen. Die Christianisierung von Nord- und Osteuropa schritt fort. Christliche Themen prägten europäische Architektur, Musik, Malerei und Literatur und schufen einen gemeinsamen kulturellen Referenzrahmen. Früh wurde die Unterscheidung von religiöser und politischer Ordnung entwickelt, was langfristig Rechtsstaat, Gewaltenteilung und Pluralismus begünstigte. Unter den Ottonen entstand eine enge Verbindung von Kaisertum und Kirche, die zu Mißständen wie Ämterkauf, Priesterehe und politischer Abhängigkeit führte. Doch eine neue monastische Reformdynamik setzte ein. 910 entstand in Cluny eine Bewegung, die strengere Befolgung der Benediktsregel, Loslösung der Klöster von weltlicher Herrschaft und direkte Unterstellung unter den Papst anstrebte. Diese cluniazensische Reform prägte die Frömmigkeit und stärkte den Papst. Simonie und Priesterehe wurden bekämpft, der päpstliche Primat gestärkt und Verfahren der Papstwahl verändert. Daraus entstand der Investiturstreit zwischen Papst Gregor VII. und Kaiser Heinrich IV. um das Recht, Bischöfe einzusetzen, der symbolisch im Gang nach Canossa 1077 gipfelte. 

Die großen Religionen wurden und werden weltlich instrumentalisiert zur Durchsetzung säkularer Ziele. Das Bodenpersonal hat sich kompromittiert und schuldig gemacht, aber die Institution der christlichen Kirchen steht für etwas anderes: die zivilisatorischen Errungenschaften des Christentums sind immer noch Maßstab. Keine andere Religion hat so viel Humanität, Schönheit und Kunst in die Welt gebracht, keine andere Religion hat Künstler stärker inspiriert, vor allem in der bildenden Kunst und der Musik. Viele verdrängen zwar diese Erinnerung oder versuchen, sie in Vergessenheit zu bringen, doch davon ist man noch weit entfernt.

PS (1): Andere bemerkenswerte Opern über Märtyrer sind bspw. Donizettis Poliuto (bzw. in der französischen Fassung Les Martyrs) und die auf der gleichen Geschichte basierende Oper Polyeucte von Charles Gounod. Dann gibt es noch Cecilia von Licinio Refice sowie Händels Oratorium Theodora.

PS(2): Was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht
Die gestrige Premiere einer der schönsten Oper des 20. Jahrhunderts war überraschend schlecht besucht. Das mag mit Skepsis oder Ablehnung beim Publikum gegenüber Neuem oder Unbekanntem zusammenhängen, es scheint sich aber auch zu rächen, daß man entweder kaum noch Außenkommunikation hat und sein Publikum nicht erreicht oder die bestehende Kommunikation nicht durchdringt. Das Theater weiß inhaltlich über sich nur wenig zu erzählen, erreicht anscheinend nur noch wenige Zielgruppen und das, was man erzählt, wirkt nicht satisfaktionsfähig, sondern in seiner Schalheit eher satirefähig. Wäre es nicht schön, wenn man am Theater wieder versuchen würde, das Klienteltheater zu reduzieren, weniger spießig und etwas begeisterungsfähiger zu wirken und dies ein wenig seinem Publikum vermittelt?

Besetzung und Team
Le Marquis de la Force: Armin Kolarczyk
Blanche: Tara Erraught
Le Chevalier de la Force: Brett Sprague
Madame de Croissy: Melanie Lang
Madame Lidoine: Ann-Beth Solvang
Mère Marie de l'lncarnation: Dorothea Spilger
Soeur Constance de St. Denis: Anastasiya Taratorkina
Mère Jeanne de l'Enfant-Jesus: Christina Niessen
Soeur Mathilde: Katharina Bierweiler
Der Beichtvater des Karmel: Klaus Schneider
1. Offizier / 2. Kommissar: Don Lee
1. Kommissar: Doru Cepreaga
Kerkermeister / Thierry / M. Javelinot: Christian Noel Bauer

Badischer Staatsopernchor und Damen des Extrachor
Badische Staatskapelle
Statisterie des Badischen Staatstheaters

Musikalische Leitung: Johannes Willig
Chor: Marius Zachmann
Regie: Andrea Schwalbach
Bühne: Anne Neuser
Kostüme: Britta Leonhardt
Licht: Rico Gerstner

12 Kommentare:

  1. Sehr geehrter, lieber Honigsammler,
    vielen Dank für Ihre ausführliche und in sich stimmige Rezension, der ich mich, was die Inszenierung angeht, in weiten Teilen anschließe. Leider beginnen bereits im zweiten Jahr der neuen Intendanz meine Zweifel im Musiktheater zu wachsen. Das Schauspiel besuche ich schon länger kaum noch. Zunächst einmal ist durchaus verdienstvoll diese Oper endlich in Karlsruhe auf die Bühne zu bringen.
    Wir erleben aber leider undurchdachtes Regietheater statt kluger und schlüssiger Auseinandersetzung mit dem Libretto und der Musiksprache der jeweiligen Oper.
    Zum Glück war gestern die musikalische Seite ausgezeichnet und das Ensemble in bestechender Verfassung, so dass sich der Besuch durchaus gelohnt hat. Einzig das Schlusstableau fand ich Vergleich zu anderen Inszenierungen dieser Oper sehr interessant und auch ergreifend.
    Schade

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    1. Vielen Dank und ja, es wird meines Erachtens ein neues, durchdachteres Regietheater geben müssen, das wieder der Partitur zur Wirkung verhelfen will. Ich kenne zu viele frühere Stammbesucher, die keine Lust mehr haben, sich über halbgare Ungereimtheiten aufzuregen und gerade den Einstieg in die Oper für neue Zuschauer erreicht man nicht mit Regisseuren mit um-sich-selbst-kreisenden Haltungsbekundungen. Diese Regie hatte keinen richtigen Zugang zur Handlung und behalf sich mit Aushilfsideen. Wirklich schade. Musikalisch/sängerisch hingegen eine Freude!

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  2. Florian Kaspar25 Januar, 2026 15:34

    Dies war nunmehr meine vierte Produktion von dem Werk und die erste, die gänzlich auf historisierendes Kolorit verzichtete. Kann man machen, aber dann sollten die entstanden Lücken schon etwas zielführender gefüllt werden als das konstante Männergewusel. Das Schlussbild hätte für mich optisch besser funktioniert, wenn die einzelnen Sängerinnen wirklich alle "richtig" umgefallen wären. Mal sehen, ob Stuttgart (ab 29.3.) das besser hinkriegt, die szenische Latte liegt leider nicht wirklich hoch - was angesichts der hervorragenden musikalischen Leistungen besonders betrüblich ist. Gerade ein solch geniales Werk, das ja nicht unbedingt das Zeug zum Kassenschlager hat, hätte von einer weniger ambitionierten, dafür handwerklich aber kompetenteren Lesart ungemein profitieren können.

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    1. Vielen Dank Herr Kaspar, ich kann Ihnen nur zustimmen. Ich sah diese Oper zuletzt vor 15 Jahren in der Regie von Dmitri Tschernjakow, dirigiert von Kent Nagano an der Nationaloper in München. Auch das war keine historisierende oder irgendwie konkrete Lesart, aber zumindest war es das, was ich bei dieser Oper als eine Art dramatische Meditation empfinde: es ging um das Innenleben der Figuren. Ein Gegenbeispiel aus der Karlsruher Produktion: In der Todesszene der Priorin die fehlende ärztliche Betreuung zu thematisieren, ist eine Nebelkerze, die davon ablenkt, daß es um etwas anderes geht: die Angst der Priorin. Auch Blanche stand nicht genug im Zentrum dieses Entsetzens, stattdessen konzentriert sich die Regie auf den weit über Gebühr in den Mittelpunkt gerückten "Arzt"

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  3. Guten Tag von mir sehr geschätzter Honigsammler,
    ich besuchte gestern mit einer gewissen Anspannung die Vorstellung, da mir die schreckliche Weltlage Probleme macht.
    Meine Enttäuschung begann schon bei der Einführung - lieblos, stockend Zahlen heruntergeleiert und ohne wirklich hinführende Gedanken auf das Bühnengeschehen.
    Obwohl ich bekennende Katholikin bin, hätte ich es gebraucht!
    Danke für Ihre mich meist überzeugenden Berichte. BRAVO!

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    1. Vielen lieben Dank, bei mir ist das auch so: angesichts der Weltlage höre ich unbewußt gerade wieder mehr Haydn und Mozart und meide das "ganz große Drama". Zur Einführung kann ich nichts sagen, ich meide sie in der Regel, damit ich die Vorstellung unbeeinflußt wahrnehmen kann. Bei dieser Produktion hat man dazu eine sehr tendenziöse Inhaltsangabe im Programmheft, die bereits einiges reininterpretiert, was dann szenisch nicht vorteilhaft wirkte, als ob es der Fehler des Werks sei und nicht, wie es tatsächlich ist, die Uninspiriertheit der Regie.

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  4. Ihre Kenntnisse und Hintergrund Wissen in Sache Opern beeindruckt mich seit langem. Ihre Meinung zur gestrigen Inszenierung ist sicherlich durch ihr fundamentales Wissen geprägt. Ihre Wahrnehmung des Beifalles kann ich nicht nachvollziehen. Dieser war sehr intensiv und mit Beifallsrufen unterstützt. Ich selbst gehe seit über 20 Jahren im BST in die Oper, es gab sicherlich extrem schwierige Zeiten, die gestrige Vorstellung war sehr gut. Die Akteure auf der Bühne und besonders die im Graben waren hervorragend ich habe nur Lob gehört auch von lang gedienten Operngeher.

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    1. Vielen Dank. Das mag auch davon abhängen, wo man sitzt. Allerdings der Applaus zur Pause war schon sehr lahm. Nach dem Ende verließen nicht wenige rasch ihre Sitze, die Applausintensität war verhalten, für die Sänger und Musiker gab es viel zu wenige Bravo-Rufe und für die Regie viel zu wenige Buh-Rufe. Begeisterung und Beifallstürme hören sich anders an.

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    2. Florian Kaspar26 Januar, 2026 13:43

      Meine beiden Begleitungen hatten am Samstag zum ersten Mal diese Oper gehört, beide waren durch die Szene etwas irritiert, aber in der Summe durchaus angetan. Beide sagten jedoch, sie könnten angesichts dieses Endes irgendwie gar nicht klatschen, weil es sich falsch anfühle. (Und mir geht es irgendwie ähnlich.) Vielleicht war die etwas zurückhaltende Reaktion bei der einen oder anderen Person im Publikum ja gerade der Handlung geschuldet...?

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    3. Auch das ist möglich. Vielleicht war die Reserviertheit durch Betroffenheit ausgelöst. Wenn die Inszenierung atmosphärisch sich mehr Mühe gegeben hätte, wäre es dann evtl. noch verhaltener gewesen. Wobei ich gerne an Puccinis Schwester Angelica erinnere, bei der damals Barabara Dobrzanska als sterbende Nonne reihenweise (auch mir) Tränen in die Augen trieb. Das hinderte damals das Publikum nicht, begeistert zu applaudieren.

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  5. Ich möchte einen Aspekt ergänzen, der mir während der Premiere besonders aufgefallen ist.

    Die Handlung von Dialogues des Carmélites wird inszenatorisch größtenteils in einem Gerichtssaal verortet. Meiner Meinung nach ist das kein schlechter oder unpassender Ansatz. Wer jedoch die aktuelle Karlsruher Lohengrin-Inszenierung gesehen hat, wird feststellen, dass auch dort die Handlung überwiegend in einem Gerichtssaal spielt.

    Zwischen der Premiere des Lohengrin im November und der Premiere der Dialogues des Carmélites im Januar liegen nur wenige Monate – beide Produktionen gehören zudem derselben Sparte an. Ich finde, hier zeigt sich, wie wichtig es wäre, dass Theaterleitung und Operndirektion solche inszenatorischen Symboliken bei der Spielzeitplanung im Blick behalten.

    Nicht, weil das Motiv grundsätzlich problematisch wäre, sondern weil sich solche starken Bilder schnell abnutzen, wenn sie innerhalb kurzer Zeit mehrfach verwendet werden. Gerade in einer Spielzeitgestaltung lebt Oper auch von visueller Vielfalt und Abwechslung.

    Was den Publikumszuspruch betrifft, konnte ich ebenfalls beobachten, dass etliche Plätze frei geblieben sind. Auffallend viele Besucherinnen und Besucher aus dem Musikleben der Region waren anwesend und machten einen spürbaren Teil des Publikums aus.

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    1. Vielen Dank. Es gibt Bühnenbilder, die sind so beliebig, daß man verschiedene Opern darin platzieren kann. Ende März zeigt man eine "halbszenische Aufführung" von Bellinis Straniera. Wieso das nicht vollszenisch geht, ist mir unbekannt, am Publikum zu sparen wäre ein grober Fehler der Intendanz, aber wenn es gute Gründe gäbe, dann wäre ein multiproduktional wiederverwendbares Bühnenbild eine gute Idee. Von Gerichtsräumen habe ich aber auch erst mal genug.

      Die Außendarstellung des Theaters nehme ich kaum noch wahr, ich kenne einige, die nicht (mehr) wissen, was gerade kommt, weil es keine regelmäßigen Publikationen gibt, die neugierig machen. Daß dann eine leider viel zu wenig bekannte Oper keine Premierenbesucher anzieht, ist traurig, aber auch ein wenig vom Theater selber verschuldet. Vielmehr würde mich interessieren, wie viele kostenlose Freikarten gestern verschenkt wurden. Der BW-Rechnungshof hat das Badische Staatstheater vor einigen Jahren dafür gerügt, zu viele Freikarten auszugeben. Leider ist nicht transparent, wie viele (tausende?) kostenlose Karten, die das Theater in Statistiken ausweist, tatsächlich verschenkt werden. Ich vermute bzw. schätze, es wäre gestern sonst gerade mal ca. 60% ausgelastet gewesen.

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